Monat: Januar 2015

Das Mailänder Diptychon

Bilder siehe:
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Die beiden Elfenbein-Tafeln im Mailänder Domschatz dienten als Deckel für ein Evangeliar. Jede der Tafeln ist in neun Felder eingeteilt. Dabei geht das obere und das untere Feld jeweils über die ganze Breite der Tafel und das große Mittelfeld wird zu beiden Seiten von je drei kleinen Feldern eingerahmt.

Die erste Tafel zeigt oben die Geburt Christi mit Maria und Josef zu beiden Seiten der Krippe mit dem Jesuskind. Im Hintergrund sieht man den Esel und den Ochsen. Die Szene wird von zwei Kränzen mit Evangelisten-Symbolen eingerahmt: der Mensch links steht für Matthäus, der Stier rechts symbolisiert Lukas. Das untere Feld zeigt den Kindermord mit dem thronenden Herodes, klagenden Frauen und Soldaten. Auch diese Szene wird von zwei Kränzen gerahmt, in denen aber diesmal die Evangelisten selbst dargestellt werden.

Im großen Mittelfeld ist ein Lamm mit Nimbus in einem Früchtekranz dargestellt. Im Hintergrund sieht man zwei korinthische Säulen mit Architrav. Das Lamm symbolisiert den Opfertod Christi, der Früchtekranz steht für Fruchtbarkeit, Wohlstand und Frieden.

Die kleinen Felder links zeigen oben nach unten die Verkündigung Marias an der Quelle, die drei Magiere, die den Stern sehen, sowie die Taufe Christi. Rechts ist oben vermutlich Gebet und Verheißung Annas dargestellt, die auf die Verkündigung ihrer Tochter Marias vorausweist. Darunter sieht man Jesus unter den Schriftgelehrten im Tempel und ganz unten seinen Einzug in Jerusalem.

Auf der rechten Tafel ist im oberen Feld die Anbetung der drei Könige abgebildet, wiederum eingerahmt von zwei Kränzen mit Evangelisten-Symbolen. Diesmal sehen wir links den Löwen für Markus und rechts den Adler als Symbol für Johannes. Auf dem unteren Feld rahmen zwei Kränze mit Evangelisten die Hochzeit von Kanaan ein.

Im mittleren Feld steht ein Juwelenkreuz auf einem Berg, von dem vier Flüsse ausgehen. Auch hier sehen wir zwei korinthische Säulen mit Architrav im Hintergrund. Das juwelengeschmückte Kreuz ist ein Siegessymbol und meint vermutlich das Kreuz der Verklärung. Der Berg stellt den Paradiesberg mit den vier Paradiesflüssen dar. Diese Flüsse wiederum können die vier Himmelsrichtungen symbolisieren oder für die Evangelisten stehen. Als Symbol für die Himmelsrichtungen weisen die Flüsse oft auf die Verbreitung des Evangeliums und die Weltherrschaft Christi.

Die kleinen Felder links stellen von oben nach unten eine Blindenheilung, die Heilung des Lahmen, der nun sein Bett wegträgt, und die Auferweckung des Lazarus dar. Dieser ist wie immer in einer Ädikula dargestellt, was nicht dem biblischen Text entspricht. Im Feld rechts oben thront Jesus als Pantokrator (=Weltherrscher) auf einer Weltkugel. Er gibt zwei Märtyrern Kränze in die verhüllten Hände. Die Kränze symbolisieren den Sieg über das irdische Leben und weisen auf das Jenseits. Im mittleren Feld sehen wir das Abendmahl und das untere Feld zeigt das „Scherflein der Witwe“ (die Witwe, die nur zwei kleine Münzen opfert, weil sie arm ist). Auch hier sitzt Jesus als Pantokrator auf einer Weltkugel.

Beide Tafeln des Mailänder Diptychons zeigen mit Juwelenkreuz, Lamm und Jesus als Pantokrator eine imperiale Ikonographie, die erst im 5. Jh. n. Chr. einsetzt. Die Szenen aus dem Leben Marias wiederum setzen eine ausgereifte Mariologie voraus, die erst mit dem Konzil von Ephesus im Jahre 431 n. Chr. beginnt. Daneben finden wir Szenen aus den östlichen Apokryphen, deren Darstellung im Westen Ende des 5. Jh. n. Chr. aufhört. Da das Diptychon aufgrund des Stils vermutlich im Westen des römischen Reichs entstand, kann man davon ausgehen, dass es aus der Mitte des 5. Jh. n. Chr. stammt.

Reisetipp: Die sogenannte „Igeler Säule“ bei Trier

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Eines der Highlights im Landesmuseum in Trier ist die Kopie der sogenannten Igeler Säule. Die Kopie steht im Hof des Museums und ist farbig gefasst – gemäß den gefundenen Farbresten.

Das Original steht auch heute noch an seinem ursprünglichen Platz im kleinen Ort Igel bei Trier und ist bereits seit 1986 Teil des UNESCO-Welterbes Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier. Dass wir das 23 Meter hohe Pfeilerdenkmal aus rotem Sandstein auch heute noch hier bewundern können, verdanken wir vermutlich dem Umstand, dass man das Hauptbild auf der Südseite im Mittelalter für eine Darstellung der Vermählung des Constantius Chlorus mit der Heiligen Helena, der Mutter Konstantin des Großen, hielt.

Die Römerstraße, an der dieses Grabmal steht, war zur Zeit der Römer von vielen weiteren Grabmälern gesäumt, deren Reste man heute zum Teil ebenfalls im Trierer Landesmuseum sehen kann.

Die Igeler Säule wurde gegen 250 n. Chr. von der Tuchhändlerfamilie der Secundinier errichtet. Auf einer Stufenbasis erheben sich der eigentliche Sockel des Grabmals, der Hauptteil, ein Fries, eine Attika und ein dreieckiger Giebel. Den Abschluss bildet ein Schuppendach, das von einem Pinienzapfen bekrönt ist. Hier befand sich früher auch noch eine Darstellung der Entführung des Ganymed durch den Adler Jupiters.

Das Grabmal ist über und über mit Reliefs geschmückt, die verschiedene neben mythologischen Themen Szenen aus dem häuslichen Leben der Secundinier und auch Schritte der Tuchherstellung zeigen. Vermutlich wurde das Grabmal beim Tod des jüngeren Sohnes Securus errichtet, der das Hauptbild an der Südseite den Abschied dieses Sohnes von seinem Vater Securus und dessen Bruder Aventinus zeigt.

 

Adresse:
Trierer Straße
54298 Igel

Das Theater von Priene (Teil 6)

Das eigentliche Skenengebäude hinter dem Proskenion ist rechteckig und in drei etwa gleichgroße Kammern unterteilt. Diese haben jeweils eine Tür zum Proskenion hin. Die Abstände der Türen untereinander und von den Ecken des Gebäudes sind unterschiedlich. Die Vorderwand ist glatt und hat abwechselnd Schichten von hohen Orthostaten und durchbindenden Flachschichten. Die 60 bis 65 cm dicken doppelschaligen Mauern sind mit Steinbrocken und Lehm gefüllt. Zusätzlich geben Binderquader der Mauer Stabilität.

An den Seitenwänden und an der Hinterwand befinden sich in der fünften Schicht schießschartenartige Fenster. Im übrigen ist das Skenengebäude bis zur Balkenlage des Untergeschosses im wesentlichen vollständig und teilweise sogar noch höher erhalten. Auf der Nordwand liegen sogar noch vereinzelte Steine des Obergeschosses zwischen den Proskenionbalken.

Die Kammern werden durch Querwände getrennt, die heute größtenteils durch die Mörtelmauern römischer Zeit verdeckt sind, und waren untereinander nicht verbunden. Zwischen der westlichen und mittleren Kammer bilden zwei Querwände einen 77 cm breiten Korridor. Die Reste lassen hier auf eine steinerne Treppe schließen, die zum 2,635 hohen Obergeschoss führte. Die Verlängerung dieser Treppe nach Norden bildet ein Schacht, dessen Boden etwas nach außen geneigt ist. Der Verschlußstein in der untersten Randschicht hat einen schmalen Schlitz am unteren Rand für den Wasserabfluß.

Zur spätrömischen Umgestaltung des Bühnenhauses gehört auch die 83 bis 91 cm starke Mauer, die die Kammern in einen schmalen Vorder- und einen tiefen Hinterraum teilt. Außerdem gab man diesen Räumen Tonnengewölbe, wodurch sie niedriger wurden. Von der römischen Skene frons sind Teile vom Sockel bis zu 1 m Höhe erhalten. Diese Wand hat eine 2,72 m breite Mittelöffnung zwischen zwei doppelt vorgekröpften Pfeilervorlagen und zwei halbkreisförmigen Nischen mit ursprünglich 1,5 m Durchmesser. Nur an der Westseite ist ein Teil der Seitentür erhalten. Ursprünglich waren die Mörtelwände verputzt. Der einzige äußere Zugang zum Innenraum des römischen Gebäudes ist eine Tür an der Westseite über der hellenistischen Treppe. Diese Tür liegt östlich der hellenistischen Tür.

Ebenfalls in die römische Zeit gehören verschiedene kleine Nebenanlagen, die mit dem Theater eigentlich nichts zu tun haben, z. B. ein großer Wasserbehälter an der westlichen Parodosmauer.

In der östlichen Parodos befindet sich noch eine Kapelle aus byzantinischer Zeit.

Das Theater von Priene lässt trotz einiger Umbauten späterer Zeit immer noch sehr gut die Struktur eines hellenistischen Theaters erkennen. 6500 Personen fanden hier Platz und es gibt Hinweise darauf, dass imTheater auch Bürgerversammlungen stattfanden.

Das Theater von Priene (Teil 5)

Südlich der Orchestra befindet sich das Bühnengebäude. Diesem ist eine Säulenhalle vorgelagert, das sogenannte Proskenium. Die fünfzehn Stützen des Proskenions sind zwar teilweise beschädigt, stehen aber noch aufrecht an ihrem ursprünglichen Platz. An den Ecken befinden sich rechteckige ca. 42 x 61 cm dicke Pfeiler, die sich nach oben verjüngen. Die übrigen Stützen setzen sich zusammen aus Pfeilern und vorgesetzten dorischen Halbsäulen. Die Interkolumnien, der Raum zwischen den Stützen, sind etwa 1,87 m breit und die Proskenionhalle ist 2,75 m tief. Die Kapitelle der Eckpfeiler haben die Form dorischer Antenkapitelle, während die Pfeiler der mittleren Stützen ohne Kapitelle zum Architrav führen. Die Halbsäulen haben gesondert gearbeitete dorische Kapitelle.

Das auf den Säulen aufliegende Gebälk besteht aus dem Architrav, einem Triglyophenfries und dem Gesims. Der Triglyphenfries wird von einem 5 cm hohen Profil bekrönt. Auf ein Frontjoch kommen jedesmal vier Metopen und auf die seitlichen fünf mit einer sechsten über dem Eckpfeiler. Das Gesims ist 11,8 cm hoch.

Das Proskenion springt im Westen vor die Seitenwand des Skenengebäudes um 1,29 m vor. Daran schließt sich im Süden eine 1,3 m breite massive Treppe zum Dach des Proskenions an. Sie hat kein Fundament. Die erste Stufe beginnt an der Flucht der Südwand und liegt auf dem 23 cm höheren Gelände. Erhalten sind sechs Stufen und ein Rest der siebenten und die Abarbeitungen an der Westwand des Skenengebäudes lassen vier weitere erkennen. Insgesamt ist die Treppe 3,275 m lang und das sich anschließende Podest hat eine Länge von 2,535 m. Die Wände bestehen aus unterschiedlich großen Bossenquadern im Westen bzw. Bruchsteinmauerwerk ohne Fugenschluß im Norden. An der östlichen Schmalseite des Skenengebäudes greift das Prospenion um etwa 1,20 m nach Süden vor.

In den Durchgängen zwischen Proskenion und Zuschauerraum befinden sich Reste von einfachen Torbauten aus zwei noch heute in situ stehenden Pfeilern und einem nicht erhaltenen Sturz. Die Tore verjüngten sich nach oben und sowohl das Proskeniongesims als auch das Profil der Parodosmauern sind hinter den anschließenden Pfeilern abgeschlagen worden, an deren Außenseiten sich Angellöcher befinden. Es gibt keine durchgehende Schwelle, aber eine Treppe von drei Stufen. Sie ist allerdings ein späterer Zusatz, da sie aus Werkstücken vom Skenengebäude besteht.

Vor dem Proskenion sind die Reste von einigen Weihgeschenken und Statuen zu sehen, z. B. zwei Rundbasen in symmetrischer Anordnung vor dem zweiten und zehnten Joch von Westen her gesehen erhalten. Die Fußspuren zeigen, daß die Figuren lebensgroß waren und einen Fuß leicht vorgesetzt hatten. Von den übrigen Weihgeschenken sind nur noch die unterschiedlich großen Fundamente erhalten.

In den Interkolumnien finden sich Spuren von Verschlußvorrichtungen für Flügeltüren und festinstallierte Bilder sowie von einer vollständigen Vergitterung in den Seitenjochen. Zusätzlich finden sich außer bei den Türen in den Interkolumnien Reste von dünnen Mörtelwänden, mit denen sie in römischer Zeit verschlossen wurden. Im westlichen Joch ist ein 45 cm hoher Rest einer solchen Mauer mit Bemalung erhalten. Diese zeigt eine Flügeltür in einer dunklen Wandfläche. Auch Triglyphengebälk und Säulen zeigen Spuren von Bemalung. Die roten Säulen stammen aus späterer Zeit, wie die Verbindung zu den Mörtelwänden zeigt. Damals wurden alle Säulen, Kapitelle und die Unterflächen des Architravs scharlachrot bemalt.

 

(Fortsetzung folgt …)

Das Theater von Priene (Teil 4)

Der Umgang der Orchestra besteht aus unregelmäßigen Marmorplatten und diente gleichzeitig als Wasserabfluß. Der Umgang hat zur Orchestra hin ein leichtes Gefälle und an seinem inneren Rand befindet sich eine flache Rinne, die an den Enden des Umgangs von Platten überdeckt wird. Dort geht sie auch in breitere Kanäle über, die dann unter dem Proskenion hindurch zum Rand des Skenengebäudes liefen. Auf der östlichen Brückenplatte steht noch heute die Rundbasis einer Bronzefigur, deren Standspuren auf eine etwa lebensgroße Figur mit ausgreifenden Schritt hinweisen. Am westlichen Ende des Umgangs befindet sich der rechteckige Sockel einer Wasseruhr.

Der Umgang wird von der knapp 30 cm hohen Schwelle des Zuschauerraums begrenzt. Auf der Oberfläche der Stufe ist durch eine Ritzlinie der Grundkreis der Konstruktion angegeben, der von der Vorderwand des Skenengebäudes tangiert wird. Auf der Linie ist auch die Bauachse des Zuschauerraums durch einen kurzen Querstrich markiert.

Vom Zuschauerraum selbst wurden nur etwa acht bis neun Sitzreihen freigelegt, da der obere Teil jetzt größtenteils zerstört ist. Der Zuschauerraum wird durch sechs Treppen in fünf etwa gleichbreite Keile geteilt. Die Treppen sind zum großen Teil erhalten und beginnen, abgesehen von kleinen Ungenauigkeiten, am Grundkreis. Auf eine Sitzreihe kommen dabei zwei Stufen. Die äußeren Treppen liegen parallel zu den sogenannten Parodosmauern und versuchen durch Verengung bzw. Erweiterung deren Abweichungen auszugleichen.

Die Sitzbänke des Zuschauerraums sind aus Platten und Quadern zusammengesetzt und haben eine Sitzhöhe von 39 bis 40 cm. Von den Sitzplatten sind nur noch vier Stück erhalten. In den drei westlichen Keilen tritt teilweise der gewachsene Fels hervor, der hier für die Aufnahme der Sitzstufen abgearbeitet war. Sonst brauchte man Hinterfüllungen aus Erde und Steinbrocken.

In der Höhe der fünften Sitzreihe befindet sich in der Mitte des Theaters eine 3,7 m lange einheitliche Bank aus fünf ungleich langen Werkstücken als Prohedriebank, die sich von der normalen Bankform durch die obere Platte unterscheidet. Die Sitzhöhe beträgt 39 cm und die Lehne bestand aus vier Platten, von denen zwei heute in der östlichen Parodos stehen. Sie sind höher und steiler als die Lehnen der unteren Prohedrie.

Der untere Rang wird durch eine Brüstung nach oben hin abgeschlossen. Dahinter befand sich ein Diazoma, ein Rundgang, der die Sitzreihen in Ränge unterteilte. Der Zuschauerraum weist außerdem im unteren Teil ein System von tiefen rechteckigen Löchern aus, die in konzentrischen Bahnen von 3 m Breite angeordnet sind. Möglicherweise dienten diese Löcher für die Stützen eines Zeltdaches.

Die Sitzreihen sind durch dicke Stützmauern, die sogenannten Parodosmauern, abgeschlossen. Sie enden jeweils zur Orchestra hin in einem kräftigen Pfeiler, auf dem später Statuen aufgestellt wurden. Die ca. 20 m lange Parodosmauer selbst besteht aus Quadern und an der Stelle, an der später der Pfeiler des Parodostores aufgestellt wurde, ist das Profil der Deckplatte grob weggeschlagen.

Ost- und Westumfassungsmauern des Zuschauerraums konvergieren nach Norden hin. Sie sind 2 m dick und bestehen aus sechs Quaderschichten. Etwa in der Mitte der Ostwand wurden die Reste eines Treppenzugangs zum Sitzraum gefunden. Die Treppe ist 1,57 m breit und verschiebt den nördlichen Teil der Ostmauer ebenso weit nach innen. Vier Stufen der 1,57 m breiten Treppe sind noch erhalten. Die Treppe führt zu einem ungefähr radial auf die zweite Treppe von Osten gerichteten Zugang, der sich nach innen verengt. Im Westen sind die Mauerteile ebenfalls versetzt.

Oberhalb des Theaters liegt die Stützmauer eines hellenistischen Bauwerks. Westlich schließt daran eine weitere Mauer an. Die Stützmauer springt in den Zuschauerraum vor. In späterer Zeit scheint eine Längsstraße durch den Zuschauerraum geführt worden zu sein, da man Reste einer späten Mörtelschicht und einen kleinen Wasserkanal fand.

 

(Fortsetzung folgt …)

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